Drubwang Tsoknyi Rinpoche

Gastlehrer:

Tulku Yungdrun Gyaltsen
Tenzin Wangden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Karl Scherer ist in Deutschland als Begründer des Intuitiven Atmens bekannt, das er 1979 in einem zweijährigen rigorosen Training durch indianische Medizinmänner „entdeckte". Seit 1982 arbeitet er in freier Praxis und leitet Seminare in therapeutischen Zentren, Kliniken und Universitäten sowie Retreats in christlichen und buddhistischen Klöstern in Europa, Asien, Amerika und Australien. Er ist einer der wenigen Weissen, der von Medizinmännern der Lakota, Cheyenne und Crow in alle schamanischen Riten initiiert wurde. Parallel dazu unternahm er längere Meditationsretreats in Zen- sowie tibetischen Klöstern vor allem unter Anleitung von S.H. Dilgo Khyentse Rinpoche, Lopön Tenzin Namdak Rinpoche u.a.

Von Urgyen Tulku Rinpoche erhielt er die Lehrbefugnis in der Tradition der Nyingma - oder Alten Schule Tibets. Diese anscheinend unterschiedlichen Wege haben ein gemeinsames Ziel : Die Entwicklung von Mitgefühl für alle Wesen und die Fähigkeit, heilsam zu wirken. Im indianischen Weg wird dies als eine spirituelle Ökologie praktiziert, in der der Mensch sich bewusst in den heiligen Kreis des Lebens einbringt. Im tibetischen Buddhismus wird der erleuchtete Geist voller Güte und Weisheit entwickelt . „ Die tibetische Meditation will die ‘Wahre Natur des Geistes’ erkennen, der indianische Weg sucht diesen ‘Geist in der Natur’. "Der Atem vereint Innen und Aussen!", sagt Karl Scherer, der mit dem Atem einen Schlüssel zur gemeinsamen Essenz der Wege vermittelt, der direkt zur Wahrheit, Ganzheit und Freiheit führt. Dies macht ihn zu einem aussergewöhnlichen Lehrer. 



Der Ehrw. Drubwang Tsoknyi Rinpoche ist ein bedeutender Tulku, sowohl der Drukpa Kagyü als auch der Nyingma-Schule, da er von S. H. Karmapa XVI sowohl als Ausstrahlung von Rechungpa, dem Herzensschüler Milarepas, als auch des Tertönkönigs Ratna Lingpa erkannt wurde. 1966 wurde er in Kathmandu, Nepal, in die Familie des Mahasiddha Tulku Urgyen Rinpoche geboren, der selbst der Dzogchen-Lehrer von S. H. Karmapa XVI war.  Tsoknyi Rinpoches Urgrossvater war der grosse Tertön Chokgyur Lingpa, neben Jamgon Kongtrul und Jamyang Khyentse Wangpo, einem der Begründer der ökumenischen Rime-Bewegung. In dessen tiefgründigen Lehren wurde er von frühester Kindheit von seinem Vater ausgebildet.  Seine wichtigsten Lehrer waren der 8. Khamtrul Rinpoche, S. H. Dilgo Khyentse Rinpoche, und sein Vater Tulku Urgyen Rinpoche.  Ausserdem erhielt er von Nyoshul Khenpo viele persönlichen  Dzogchen-Unterweisungen. 

Nach Abschluss seiner Studien gründete er 1990 in Zusammenarbeit mit seinem Vater das Ngesdön Ösel Ling Kloster.Tsoknyi Rinpoche hat in kurzer Zeit weltweit den Ruf erworben, einer der bedeutendsten Dzogchenlehrer unserer Zeit zu sein, und wird wegen seiner klaren und direkten Art gerne mit seinem Vater verglichen.

Webseite von Tsoknyi Rinpoche 


Tulku Yungdrun Gyaltsen 

ist einer der höchsten Bönmeister von Mustang, ausserdem ist er einer der wenigen anerkannten Tulkus in der Böntradition. Bereits mit zwei Jahren erstaunte er seine Familie im indischen Exil mit seinen genauen erinnerungen an sein früheres Leben als "der wilde Siddha von Luprak". Es ist berühmt für seine Chöd-Praxis und hat eine Reihe längerer Dunkelretreats absolviert. er ist auch  im Kailashbebiet hoch angesehen, was für unsere Reise ein kaum schätzbarer Vorteil sein wird.

 


Er wird begleitet von Tenzin Wangden, der lange Jahre unter Lopön Tenzin Namdak und Menri Trizin Rinpoche studierte und zusammen mit Lopön Tenzin Wangyal ordiniert wurde. Auf Anraten von Lopön Rinpoche gab er seine Mönchsordination zurück auf, um sich als Amchi oder tibetischer Naturarzt um die Böngemeinde in Mustang zu kümmern. Er ist als Fachmann für tibetische Heilkräuter auch über die Grenzen Nepals hinaus bekannt.